Kategorie: Wissen

Schokolade

Schokolade kann doch keine Sünde sein – Ihr Kakaogehalt bestimmt den Gesundheitsnutzen

Schokolade kann selbstverständlich Sünde sein. Das hängt ganz entscheidend von ihrem Kakaogehalt und der täglich verzehrten Menge ab. Das Gesunde an Schokolade ist der Kakao, das ungesunde die in ihr ebenfalls enthaltenen Kalorienträger wie Kakaobutter, Milchpulver und Zucker.

Deshalb hängt die Antwort auf die Frage, ob Schokolade denn nun eher gesund oder ungesund sei, entscheidend davon ab, wieviel Kakao sie enthält und wieviel davon verzehrt wird, gerade in der kälteren Jahreszeit und anlässlich von Feiertagen. Der Kakaogehalt einer Tafel Schokolade ist also nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch eine Antwort auf die Frage nach dem gesundheitlichen Nutzen von Schokolade.

Kakao-Flavonoide halten Gefäße geschmeidig

Das was wir unter Kakao verstehen, sind die gerösteten und anschließend fein gemahlenen Samen des tropischen Kakaobaums, die auch als Kakaobohnen bezeichnet werden. Diese enthalten Mineralien wie Magnesium, Calcium und Eisen, Vitamine wie Karotinoide, Vitamin E und einige B-Vitamine sowie in geringen Mengen Coffein. Das was den gesundheitlichen Nutzen von Kakao in besonderem Maße ausmacht, sind deren reichlich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, die auch als Flavonoide oder Flavanole bezeichnet werden. Ihnen werden Gefäß erweiternde, Blutdruck senkende und antientzündliche Eigenschaften zugeschrieben. Um diese nutzen zu können, sollte die Schokolade oder das Kakaogetränk so viel wie möglich Kakao und so wenig wie möglich kalorienhaltiges Beiwerk enthalten.

Ernährungswissenschaftler empfehlen also Edelbitterschokolade mit nicht weniger als 60% Kakaoanteil der Milchschokolade mit einem deutlich geringerem Kakaoanteil vorzuziehen. Analoges gilt für Kakaogetränke. Wer täglich Schokolade genießen möchte und neben dem Genuss auch noch gesundheitlich davon profitieren möchte, sollte nicht mehr als etwa 1 Riegel Edelbitterschokolade verzehren. Mehr ist reiner Genuss, der mit dem Risiko der Gewichtszunahme erkauft wird, enthält doch eine Tafel Schokolade, egal ob Vollmilch oder Edelbitter etwa 500kcal.

Im Extremfall würden also vier Tafeln Schokolade den täglichen Kalorienbedarf eines nicht schwer körperlich arbeitenden Menschen decken. Nicht nur das. Die Böden, auf denen in den Tropen der Kakaobaum wächst, sind natürlicherweise reich an Cadmium, einem giftigen Schwermetall. Deshalb ist immer damit zu rechnen, dass Kakao und damit auch Schokolade sehr geringe Mengen von diesem Schwermetall enthalten kann.

Weihnachtsblues: Social Media bietet Erfolgslösung

Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Der ganze Zauber und Glamour an Weihnachten hat auch eine Schattenseite: Einsamkeit. Die Sentimentalität dieser Zeit macht vor allem allein lebenden Menschen zu schaffen. Egal, ob freiwillig oder nicht: Die meisten wünschen sich Zugehörigkeit an Weihnachten. Vielen älteren Menschen oder unfreiwilligen Singles graut vor dem Weihnachtsblues. Wir können ihnen mit ein paar Kleinigkeiten ein wenig Licht in die Dunkelheit bringen.

Die ältere Dame von nebenan

Wir alle haben doch Leute in unserer Nachbarschaft, die alleine leben. Vielleicht ist der Ehemann verstorben und die Kinder leben weit entfernt. Grund genug also, um sich ein paar Gedanken um die alte Dame von nebenan zu machen. Man muss sie ja nicht gleich zur Bescherung einladen, aber wenn man ihr ein paar selbst gebackene Kekse vorbeibringt und auch ein paar Minuten Zeit erübrigen kann, um mit ihr zu plaudern, ist das schon ein sehr guter Ansatz. Oft entstehen so sehr wertvolle Freundschaften und wer weiß: Vielleicht ist sie dann im nächsten Jahr tatsächlich auch beim Weihnachtsessen dabei.

Die frisch getrennte Freundin

Liebeskummer – wer kennt ihn nicht? Und dann ist die beste Freundin an Weihnachten alleine. Möglicherweise freut sie sich über eine Einladung zum Weihnachtsessen. Auch sich die Zeit für ein längeres Telefonat mit ihr zu nehmen, kann sich schon als sehr hilfreich erweisen. Einfach fragen, was sie braucht: Unsere Zeit, die wir anderen schenken, ist mit Geld nicht aufzuwiegen.

Social Media bietet Erfolgslösung

Christian Fein hat im Jahr 2017 die Initiative „keiner bleibt allein“ ins Leben gerufen. Fein bringt über die sozialen Netzwerke Gastgeber und Alleinstehende zu Weihnachtsfeiern zusammen. Auch dieses Jahr haben sich bereits wieder sehr viele gemeldet, die zur Weihnachtsfeier einladen. Christian Fein schätzt, dass auf eine alleinstehende Person derzeit drei Gastgeber kommen. Sein Projekt erfreut sich großer Begeisterung und er und sein 4-köpfiges Team rechnen in diesem Jahr mit Anmeldungen im sechsstelligen Bereich. Sein Vorhaben funktioniert so, dass Gast und Gastgeber per Profil einander vorgestellt werden und die Möglichkeit haben, sich erstmal via Chat zu „beschnuppern“. Die Erfolgsquote von ca. 97% Sympathie zwischen den Teilnehmern in den letzten 2 Jahren spricht für sich. Wer also noch einen Platz zum Mitfeiern sucht oder anbieten möchte, kann sich bei „Keiner bleibt allein“ anmelden.